Die Petrikirche

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Türme der Petrikirche
© Architekturbüro Werner & Jansen

Nicht weit vom Obermarkt durch das Kirchgäßchen am Freiberger Pressehaus erreichbar liegt die Petrikirche. Sie gab ihren Namen dem Stadtviertel mit Peterstor und Peterskirchhof und später auch der Petersgasse (heute: Petersstraße). Mit ihren drei Türmen von ungleicher Höhe prägt sie noch heute die Silhouette der Stadt.

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Glocke von der Petrikirche
© Architekturbüro Werner & Jansen

Von 1215 bis 1230 wurde sie auf dem höchsten Plateau der Stadt an der Stelle einer alten Gerichtsstätte errichtet. Geplant und erbaut als eine mehrtürmige romanische Basilika wurde der ursprüngliche Baustil jedoch später mehrfach verändert. Aus der ersten Bauphase ist der 72 m aufgestockte Petriturm erhalten. Auf ihm wohnte im Mittelalter der Glöckner , der bei ausbrechendem Feuer die Bewohner alarmieren musste. Die barocke Haube des Turmes hat Ratsbaumeister Johann Gottlieb Ohndorf (1710 - 75) geschaffen.

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Verziehrungen an der Außenwand
© Architekturbüro Werner & Jansen

1386 wurde das Gotteshaus durch ein Feuer zerstört, und um 1405 erfolgte ein Neubau als spätgotische Hallenkirche. 1730, nach einem erneuten Brand, wurde ein barocke Ausgestaltung vorgenommen, zu der auch die Sandsteinkanzel von Johann Christian Feige von 1733 gehört. Die Orgel hat Meister Silbermann 1733 bis 1735 in seiner Werkstatt geschaffen. In jüngster Zeit wurde die Kirche restauriert und erhielt somit ihre jetzige Innenausstattung.

Trotz der Anstrengung ist eine Besteigung des Turmes zu empfehlen, denn von der alten Glöcknerwohnung aus bietet sich ein ausdrucksvoller Blick über die alte Bergstadt und ihre reizvolle, noch immer vom Bergbau geprägte Umgebung.

Bildergalerie Sanierung Fauler Turm

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Fauler Turm nach der Sanierung
© Architekturbüro Werner & Jansen

Bildergalerie Innenraum

Skulpturen von Friedrich Press