Die Alte und Neue Jakobikirche
Die Alte

- Jakobi Eingang
Die älteste Kirche Freibergs stand in der Pfarrgasse auf dem Platz der heutigen Dürerschule: die Jakobikirche von Christiansdorf. Um 1160 wurde sie als einschiffige Basilika mit einer stabilen Balkendecke errichtet. Mitte des 16. Jahrhunderts baute man ein Seitenschiff an und ersetzte die Decke durch ein Gewölbe. Baumeister war der Steinmetz Andres Lorenz. Von 1776 an krönte ein Kuppeltürmchen das Dach der Kirche. Rund um diese Kirche feierten Freiberger Bürger seit 1293 den ältesten Freiberger Jahrmarkt, den Jakobimarkt. Er begann jährlich am 25. Juli, dem Tag des Heiligen Jakobus, und dauerte 2 Wochen. 1890 die Abtragung der Jakobikirche in der Sächsstadt…
Die Neue

- Abendstimmung
1891 erfolgte der Bau der Neuen Jakobikirche. Die im neugotischen Stil erbaute neue Jakobikirche entstand am Donatsfriedhof, wo im Mittelalter die Kirche St. Donat der Bergmannssiedlung gestanden hatte. Donat war der Schutzherr des Bistums Meißen. Die neue Kirche hat den Taufstein von 1555, die steinerne Kanzel von A. Lorenz (1568), den Altar (von Holzschnitzer Bernhard Dietrich und Tischler Sebastian Grösgen, um 1610) und die Silbermannorgel von 1716/17 übernommen. Das Altarkreuz aus der Zeit von 1700 bis 1725 ist eine Elfenbeinschnitzerei von Balthasar Permoser (1651 - 1732), dem Bildhauer des Dresdner Barocks. So ist die Kirche St. Jakobi Freibergs jüngste Kirche, aber Freibergs älteste Kirchgemeinde.
Bildergalerie

- Silbermannorgel

- Altar

- Kirchenschiff

- Fenster mit Ornamentglas

- Empore

- Gewölbe

- Figuren am Eingang

- Figuren am Eingang