Schwedendenkmal

Am Ende der Petersstraße befand sich das Peterstor. 1343 wurde es erstmals als >>valva sancti Petri<< erwähnt. Einbezogen in den Verteidigungsring der Stadtmauer und flankiert von wehrhaften Türmen hat es sich wiederholt als Bollwerk gegen die anstürmenden Schweden bewährt. An die erfolgreiche Verteidigung des Stadt in den Jahren 1639 und 1642/43 erinnert auch das Schwedendenkmal, von Prof. Heuchler (1802 - 79) als >>Denkmal der Bürgertreue<< 1844 aufgestellt. Freiberg war in jenen Jahren auch die einzige deutsche Stadt, die von den schwedischen Armeen nicht erobert werden konnte.

In drei Standbildern stellte Heuchler den Bürger als Verteidiger mit der Radschlossbüchse und Patronen am Riemen vor der Brust dar, den kurfürstlichen Soldaten mit Lanze und Schwert und den Bergmann mit der Barte als Waffe, unterm Kittel eine geheime Botschaft verherbergend. Der gesamte mit Büschen und Bäumen bewachsene Schneckenberg ist der Rest einer alten Schanze jener Zeit, die das Tor schützte 1838/39 wurde das Tor abgerissen.